Festival Chronik

Inhalt

Hier ein paar Impressionen zu jedem Jahr Westernfestival auf Junkern -Beel

Lonestar-Camp 2012
Lonestar-Camp 2011
Lonestar-Camp 2010
Lonestar-Camp 2009
Lonestar-Camp 2008
Lonestar-Camp 2007
Camp 2006
Camp 2005
Camp 2004

Camp 2004

2004 war dann das Jahr wo wir das erste größere Camp errichteten,
denn wir wollten das erste mal unseren Urlaub gemeinsam auf Junkern-Beel verbringen.

Da ich es mit dem Reiten bisher nicht so hatte, war meine Aufgabe mich um das Camp zu kümmern.
Wir hatten dort mit mehreren Pferden ein Paddock aufgebaut und ich kümmerte mich um die Versorgung der Pferde.
Es war das Jahr wo wir so viel Glück mit dem Wetter hatten das es der beste Urlaub meines Lebens war und es für uns alle die Erholung schlecht hin .

Wenn die Sonne untergeht und auf dem ganzen Canyon fangen die Feuer an zu brennen...
...das hat etwas, was wir schon lange aus unseren Köpfen verlohren haben und wenn es dann wieder raus kommt, kann man die Begeisterung nicht mehr stoppen.

Wenn man dann erst einmal wieder Zuhause ist dann weiß man erst recht was einem fehlt und man erwischt sich selbst ständig dabei, das die Gedanken dahin schweifen wo es nach Pferd und verbranntem Holz riecht.

So verbringt man dann die kalte Jahreszeit und wartet auf den nächsten August.....

Bilder Camp 2004



 

Camp 2005

...2005 war das Jahr wo wir besser nicht drüber sprechen sollten denn das Wetter war so Sch....lecht das es an unser allen Nerven nur so zerrte.

Morgens in Nasse Klamotten das ist das was zelten so unvergesslich macht.
Die wichtigsten Leute zu dieser Zeit waren unsere Nachbarn die unsere Schuhe vor dem Gasofen trockneten.
Wenn ich in diesem Jahr meinen Einstig gehabt hätte wäre ich sicherlich schon fertig mit Zelten.
Aber ich muß auch sagen das wir selbst in diesem Jahr zum Rodeo am Sonntag recht gutes Wetter hatten.

Wir hatten in diesem Jahr die Gelegenheit bei einer Rodeo Vorführung zum Tema "Unterschätzte Pferderassen" im Ramenprogramm unseren Tinker vorzustellen.
Wir waren alle mächtig stolz aber auch sehr nervös doch es klappte alles reibungslos.

In diesem Jahr haben wir auf Grund der Wetter Erfahrungen beschlossen, das wir das nächte mal nur mit einem geeigneten großen Zelt anreisen würden wo wir auch mit mehreren Leuten bei Regen sitzen können und gegebenenfalls auch Feuer machen können.

Das Projekt Tippi stand in den Startschuhen.

Dies war auch das Jahr wo uns Fruende aus Sachsen besuchten und auch wohl das Feeling Rodeo Packte denn trotz des schlechten Wetters wollten sie im nächsten Jahr wieder kommen. Wir hatten eine gute Zeit zusammen trotz nasser Füße.

Denn mit der Aussage es kann nicht schlechter werden hatten sie sicher recht und wir freuten uns alle auf das nächste Jahr....

Bilder Camp 2005


 



Camp 2006

...2006 sind wir dann mit unserem 5,6m Tipi angereist und mit der Unterstützung eines Freundes Vorort, dem ich hier sehr danken möchte, wurde auch die beschaffung der Stangen mit fast 8m Länge, der erste Aufbau und der Bau eines Rodeozeltes geregelt.

In diesem Jahr wurden wir mehrfach von den Nachbarn angesprochen das unser Camp keinen Namen hat und wir wollten das im nächsten Jahr ändern.

Die Wahl eines Namens beschäftigte uns schon etwas doch mit dem entstehen der Homepage wurde auch die Verbindung zum Campnamen hergestellt und so löste sich das Problem von selbst.

Das " Lonestar Camp "







 

Das Tipi

Campen im Naturzelt wie ein Tipi ist schon etwas besonderes.
Der erste Aufbau kann einem da schon den letzten Nerv rauben.

Aber wenn es dann erst einmal steht, und man dann die erste Nacht beim einschlafen den Sternenhimmel durch die weit geöffnete Rauchklappe sieht, ist dann schon schnell alles andere vergessen.

Tolle Tips und unsere Erfahrungen mit dem Tipi werden wir in Tipi und Co veröffentlichen denn unser Ziel ist es anderen bei der Wahl eines geeigneten Tipi zu helfen denn es ist nicht so einfach wie man glaubt.



 

Der Rodeostar

Unsere Freunde aus Sachsen verbrachten einige Tage mit uns und der Sohn meines Freundes setzte sich in den Kopf mit meiner Freundin und unserem Tinker am Rodeo teizunehmen.
Die Disziplin heist Resque und ist ziemlich einfach... im vollen Galopp auf ein Pferd hinter dem Reiter aufspringen. Naja vieleicht nicht ganz so einfach.

Bei einen gestandenen Westernreiter hätte mich das nicht erstaunt aber unser neuer Rodeostar sah bei den ersten Versuchen aus wie ich mit High Heels.
Ich muss sagen das wir am Anfang nicht viel für dieses Projekt gegeben haben und vieleicht war genau das, was den Ergeiz in unserem Rodeostar weckte.

Er trainierte so sehr und am Ende war die Technik der Drei so eingespielt, das es sicher nicht mehr nur hieß " Dabei sein ist alles " und wir warteten alle auf den großen Tag.
Beim Rennen selbst ist er auf anhieb mit einer super Technik aufgesprungen, das wir es alle nicht glauben konnten, er war als erster oben und es war ihnen der zweite Platz schon sicher. Doch in der letzten Kurve verlor unser Rodeostar das Gleichgewicht und es Katerputierte ihn ziemlich heftig vom Pferd.
Wir glaubten das er nun geheilt ist von der Nummer, doch zu unserem erstaunen plant er nun schon für das nächste Jahr...

... wir werden sehen ob es dazu kommt doch muß ich hier ganz klar sagen, das das echt eine Leistung war denn er hat vorher noch nie auf einem Pferd gesessen.

Unser aller Lob und ein kräftigen Yeeehaw !!!!


Bilder Camp 2006


 

Lonestarcamp 2007

Bald ist es so weit und wir freuen uns schon alle sehr auf das Westernfestival 2007!!!

Die Campvorbereitungen sind schon in vollen Gange auch ein Namensschild ist schon geboren.
Der Rodeostar von 2006 hat schon mit den Trainingseinheiten begonnen und das Ziel von diesem Jahr wird sein ins "Ziel" zu kommen. Im letzten Jahr haben wir alle diese Nummer etwas belächelt aber mit dem Spaß den wir alle letztes Jahr dabei hatten, werden wir in diesem Jahr mehr hinter dieser Aktion stehen.
Um die Sache zu vollenden besteht auch noch das Intresse am Mattenrennen teil zu nehmen. Hut ab vor der Nummer denn ich würde mich auf diese "fucking" Matte nicht legen. Wenn er die Trainingsrunden übersteht werden wir auch diese Disziplin nennen denn unser Dicker hat sicherlich die nötige Kraft dafür ihn durch den Sand zu ziehen. Ich hoffe nur es regnet nicht an dem Rodeotag.

Also die Vorbereitungen laufen, wir sind fast startklar und hoffen nur noch auf gutes Wetter.....










 

.......nun ist es schon wieder vorbei das Westernfestival 2007.

Das Wetter hat uns in der ersten Woche etwas im Stich gelassen, recht kalte Nächte beschert und tagsüber auch mal Regen. Besonders in Erinnerung wird uns eine Nacht mit Gewitter, Sturm und allem was dazu gehört bleiben. Wir hatten uns in die Zelte zurückgezogen um dieses Sauwetter zu überdauern und hofften nur das sie es aushalten denn der Sturm hat mächtig an den Stangen gewackelt.
In der zweiten Woche zeigte sich das Wetter von einer besseren Seite und wie immer zum Rodeo lachte die Sonne über Junkern Beel.
Nur dieses Jahr fand niemand den Reset-Knopf so das wir alle ziemlich in der Sonne verbrannten. Westernhüte waren dieses Jahr wegen der Sonne ein Verkaufsschlager schlecht hin so wie im letzten Jahr die Regenmäntel.





 

Die Gestaltung unseres Camps in diesem Jahr haben wir alle mit sehr viel Mühe betrieben, wir haben das erste mal im Dutchoven Brot und Kuchen gebacken was ein voller Erfolg war.
Der Lohn für diese Leistung war der dritte Platz bei der Premierung des schönsten Camps auf dem Nord Canyon, diese Platzierung erfüllte uns doch mit Stolz denn wir sind nur ein sehr kleines Camp.
Besonders gefreut haben sich auch unsere Jüngsten die Chili Cowboys. Der Name entstand dieses Jahr da mein Sohn und dessen Freund aus einer scharfen Chili Sauce ein Grundnahrungsmittel machten.

Unsere Freunde aus Sachsen waren dieses Jahr auch wieder dabei und so denke ich auch sie sind von Junkern-Beel Infiziert.



 

Bei der Anreise der Nachbarn sind einige Revierstreitigkeiten um Schattenplätze für die Pferde entstanden aber so ist das halt auch schon im Wilden Westen gewesen als dort die ersten Siedler ihren Claim absteckten, nur erschossen wurde diesen Sommer auf Junkern Beel keiner.
Die Stimmung unter den Nachbarn war danach etwas frostig was ich garnicht verstehen konnte denn die Eichen waren schon dort als es uns alle noch nicht gab und werden auch noch dort stehen wenn wir schon lange in die ewigen Jagdgründe eingegangen sind.




 

Unser Rodeostar hatte dieses Jahr nicht die erforderliche Power und sicherlich auch etwas Pech denn die Vorentscheidung für das Indian Rescue war das Ende für dieses Jahr. Das Mattenrennen haben wir in diesem Jahr auf Grund des Wetters nicht genannt, denn die Belastung wäre bei dieser Hitze einfach zu hoch für unseren Dicken...
...meine Freundin und unser Dicker hatte in diesem Jahr mal wieder die Möglichkeit im Showprogramm beim Rodeo teizunehmen. Sechs Reiter zeigten gleichzeitig einen Auszug aus den unterschiedlichen Westerndisziplinen Trail, Reining und Pleasure. Das Bild was man dort sah, war sehr beeindruckend und überwältigend. Es waren nicht nur Quarter Horses am Start was mal wieder zeigt, das jedes Pferd jeglicher Rasse ordentlich Western geritten werden kann.
Ein großes Lob von uns an die Teilnehmer.


 

Ein besonderes Highlight war auch der Besuch bei Familie Ameln aus Oberlangen denn dort ist die Heimat und Geburtsstätte von unserem Fellmonster. Wir haben uns gut verstanden und waren sehr überrascht das es Menschen gibt die noch verrückter nach Freddy sind als wir.
Wir hatten hier die Gelegenheit Freddys Papa zu sehen , ein unglaublich stolzer Hengst mit einem für seine Größe ( er ist noch kleiner als Freddy ) enormen Spassfaktor.
Die Familie war begeistert über den Zustand des Fellmonsters was uns den Erhalt des kleinen auf unserer Ranch sicherte.


 

Das Rodeo selbst war das beste was ich in den letzten sieben Jahren gesehen habe. Es wurde sehr viel Stimmung gemacht und das Programm war abwechslungsreich und einfach nur super Geil. Einige neue Disziplinen erregten großes Intresse. Die teils echt verrückten Teilnemer und Rodeoreiter wurden vom Publikum mit einem angemessenen Respekt bejubelt was sie sicherlich zu extremen Leistungen motivierte.
Mein persönlicher Favorit war die Römerwagennummer wo ein Großer Streitwagen mit vier Tinker nebeneinander und ein kleiner Wagen mit vier Shettis durch die Arena rasten.
Hut ab vor dieser Nummer denn das war sicherlich das härteste was ich je gesehen habe. Großes Lob an die Fahrer und Beifahrer.



 

Die größte Nummer auf dem Canyon war sicherlich das Wildtonnenrennen im Camp Oberlangen

Fazit

Es war ein tolles Westernfestival und wir haben wie jedes Jahr viele nette Bekannte aus den vorherigen Jahren getroffen und alle zusammen hatten wir dieses Jahr richtig viel spass.
Nächstes Jahr wird das Festival 30 Jahre und ich denke das Rodeo 2007 zu toppen wird sehr schwer. Wir warten voller Spannung auf das erste Wochende im August 2008.

Nun werden sich wieder einige Monde zeigen bis zum nächsten Westernfestival 2008


 

Lonestarcamp 2008

So.... das neue Jahr hat begonnen und schon wird das Ziel Rodeo 2008 angepeilt.
Zu sagen das die Vorbereitungen laufen ist wohl übertrieben aber Gedanken werden sich schon gemacht. Dieses Jahr werden wir mächtig feiern denn es heißt 30 Jahre Rodeo Junkern-Beel



Junkern Beel 2008

…..die Anspannung und Vorfreude in den Tagen vor der Anreise ist so stark das wenn wir dann vollbepackt in Hilter über die Schleuse fahren sich der ganze Druck löst denn jeder der hier schon einmal war, weiß das ist mehr als Urlaub und ein ganzes Jahr warten hat ein schlagartiges Ende....






 

...dieses Jahr hatten wir große Pläne für unser Camp denn wir wollten einen 5,5 m Totem mit einer Kettensäge schnitzen.
Nach dem Aufbau unseres Camps, der mittlerweile zwei ganze Tage in Anspruch nimmt, ging es los mit der Umsetzung.




 

In den ersten Tagen hatten wir das große Glück unseren Urlaub mit den Ponys vom Hof zu verbringen denn diese standen in der Nacht noch ein paar Tage auf dem North Canyon.
Unser Camp in mitten von 200 Ponys das war schon ein echter Knaller und sicher für alle ganz großes Kino.
Die Abendstunden haben wir damit verbracht bei einem Bier auf die Herde zu schauen denn dort war immer etwas zu sehen. Selbst unsere Pferde waren von den vielen Pferden stark beeindruckt.

Das Wetter in diesem Jahr hat alle Register gezogen von 14-34 Grad war alles drin aber zu unserem Glück hielt sich der Regen in Grenzen so das wir wirklich zufrieden waren.




 

30 Jahre Westernfestival Junkern Beel hat schon einige Leute dazu bewegt aus Ihren Camps etwas ganz besonderes zu machen. Ich beobachte den Trend der letzten Jahre an uns selber aber auch an dem Umfeld das immer mehr Urlauber hier ein klares Ziel verfolgen, den Urlaub mit Pferden und Historischen Zelten, auch unter großem Aufwand zu verwirklichen. Ich bin sicher nicht der Historiker unter den Westernfans der jeden Tag mit einem Pistolengürtel herum läuft aber die Verbindung von unberührter Natur, Romantik und Pferden hat eine unglaubliche Anziehungskraft auf uns und sicher auch auf andere hier.




 

Über die Camps auf dem North Canyon kann man sicher viel schreiben denn der Trend geht immer mehr in die Richtung „Back to the Roods“ doch dieses Ding muß man mal selbst erlebt haben.

Eine Knallernummer ist in den letzten Tagen des Westernfestival 2007 bei Freunden von uns entstanden. Diese haben bisher nur Urlaub mit den Pferden hier gemacht doch 2008 sollte ein richtiges Camp her mit einem Motto, das vielleicht auch dem vielen Caipirinha seine Entstehung verdankt, die Pudarosa Ränsch im „Der Schuh des Manitou“ Stil und alles in rosa gehalten.




 

Vielleicht war das Ziel eine Zufluchtsstätte für homosexuelle Cowboys zu schaffen (meine Interpretation) aber in meinen Augen war das nur ein Caipirinha unterstützter Scherz …bis dann 2008 der Aufbau der Pudarosa Ränsch begann. Dieses Camp war der Knaller, es war alles rosa ein Bett, ein Pool, Blumenkästen mit Blumen am Paddock natürlich in Rosa und die mitgebrachten Pferde hießen Jaqueline und Chantal. Ob das die richtigen Namen waren konnte auch nach einigen Bier nicht geklärt werden
Wir hatten eine super Zeit und möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei Euch bedanken.






 

Ein Hammer war auch die „Titti Twister Bar“ auf der Mitte des Canyon. In viel Arbeit und an mehreren Tagen wurde eine zweistöckige Bar aus Sägewerkholz aufgebaut die in der Nacht unter Fackel und Lagerfeuerbeleuchtung keinen Zweifel daran ließ, wer hier einkehrt ist tot vor Sonnenaufgang.
„From DusK Till Dawn“




 

Neben uns stand ein großes Camp mit einigen Reitern die es sich auch nicht nehmen ließen zu Pferd anzureisen. Wenn ich ehrlich bin hatte ich etwas Sorgen um unsere Nachtruhe bei einer so großen Gruppe, doch die Ruhe und Geselligkeit die Dort am Lagerfeuer ausgestrahlt wurde war unbeschreiblich und wir haben uns gut verstanden. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch für den Lärm meiner Kettensäge entschuldigen. Ach ja da war noch was …bis auf ein Rhodesian Ridgeback der mir echt auf den Sack ging.




 

Die Outlaws waren auch wieder dabei und Ihre Namenstafel wird auch immer größer ein wirklich sehr schönes Camp mit einem Historischen Touch.

Den Urlaub hier mit seinen Pferden zu verbringen ist eine Erfahrung die sehr tiefe Eindrücke hinterlässt denn wenn man den ganzen Tag die Zeit mit seinen Pferden verbringt bekommt man einen kleinen Einblick in die Gedanken, den Tagesablauf und die Seele der Pferde.
Auch der Umgang mit den Leuten hier fasziniert denn man trifft immer die gleichen Leute und jedes Jahr werden es mehr die man kennen lernt.




 

In unserer Nachbarschaft stand ein kleines Camp mit einem Cowboy und seinem Pferd der immer wenn er bei uns vorbei kam sehr freundlich grüßte. Wir kennen uns nicht doch verbindet uns etwas und das ist etwas was diesen Urlaub hier unvergesslich macht.

Tief in Erinnerung geblieben ist mir eine Gruppe Kinder die mit einem Erwachsenen eine Nachtwanderung machten und einfach mal anfragten ob sie sich unser Tipi mal anschauen dürften und dieses völlig fasziniert betrachteten. Ein Tipi ist für Kinder magisch, ein Tipi dieser Größe unvorstellbar.




 

Das Rodeo 2008

Es sollte gefeiert werden das war klar und das Rodeowochenende hat alles übertroffen was je da war. 2007 war echt der Knaller aber dieses Mal wurde die Latte hier noch höher gelegt.

Es war drei Tage volles Programm mit super Live Bands am Freitag und Samstag und ein vollgepacktes Rahmenprogramm unterstütz von dem Linedance Club Hillbilly Stompers. Die Band am Samstag hat alles gegeben und trotz des mäßigen Wetters war die Stimmung riesig.




 

Es wurde an diesem Abend auch wieder ein Preis für das Beste Camp vergeben. In den Letzten Jahren viel es der Jury sicher einfacher eine Platzierung zu ermitteln doch bei der mittlerweile großen Anzahl der wirklich schönen Camps viel diese Entscheidung sicher schwer.

Der dritte Preis ging an die Outlaws sicherlich verdient denn ein wirklich schönes Camp, der zweite Preis ging, und das freute mich besonders, an die Pudarosa Ränsch die diesen Erfolg kaum glauben konnten. Der erste Platz durften wir uns mit der Titti Twister Bar teilen. Dies war die größte Freude die man uns machen konnte und auch unsere Jungs die Chili Cowboys waren mächtig stolz.
Sie sind die nächste Generation die der Virus Junkern Beel gepackt hat und sie leben diese Nummer voll aus. Man bedenke dass unser erster Urlaub hier auf Junkern Beel mit einem Zweimannzelt stattfand.

Wir haben uns es nicht nehmen lassen den Jim Beam gleich an Ort und Stelle im Pokal zu entsorgen.

Vor einigen Jahren begann der Hof einen Preis für die besten Camps zu vergeben mit dem Ziel die Population dieser zu steigern, diese Rechnung geht voll auf.


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Rodeo 2008

Das Rodeo begann für mich, wie auch der ein oder andere Tag, mit etwas Kopfschmerzen ….. doch wir hatten einen tollen Tag.

Es war ein Programm was von Anfang bis Ende eine super Show geboten hat.
Ganz klar ist der Höhepunkt für uns immer das einreiten der Ferienkinder zu Beginn was einem, und ich denke ich bin da nicht der einzige, Tränen in die Augen treibt.
Die Westerndisziplinen gingen so weiter wie die Vorentscheidungen am Samstag aufhörten, voller Dampf und Ehrgeiz der Reiter und Pferde.

Was mich immer am meisten begeistert ist, das dort nicht die Preise an hochdotierte Quarter Horse vergeben werden, sondern auch an Ponys die klein und fetzig sind wie Bella, jedes Pferd hat dort eine Chance selbst ein Kaltblut beim Mattenrennen.




 

Ein Knaller war auch die Ritternummer, König Korte stieg mit seiner Tochter auf den Tron, das alleine war schon ein Brüller doch dann begannen vier Reiter mit unterschiedlichen Beweggründen um die Hand der Tochter zu Tjosten. Es war einfach die Art der Darbietung die uns alle so faszinierte, denn jeder kannte die Darsteller denn sie gehörten zur Familie Schulte Übermühlen oder waren Freunde vom Hof. Eine klasse Nummer großes Lob.



 

Ein großer Lacher spielte sich am Rande der Veranstaltung ab, bei dem Kinderspiel wo in einer riesigen Menge von Plastikbällen Preise versteckt sind klaute vor dem Startschuss ein vielleicht 4 Jähriger Junge einen dieser Bälle und lief zielstrebig zur Tribüne zurück. Ralf, jeder kennt Ihn, der sonst die bockigsten Pferde händelt versagte bei dem versuch diesen Jungen zu fangen und ließ sich geschlagen auf die Knie sinken. Ich denke erst da wurde Ihm klar das er Teil einer untrainierten Lachnummer war.




 

Das Bareback Riding ist immer das was die Besucher am meisten einheizt und auch dieses Jahr waren einige spektakuläre Abgänge zu bestaunen. Die Rodeoreiter haben eine super Stimmung an das Publikum übermittelt.




 

30 Jahre Westernfestival ist auch die Zeit mal an die Vergangenheit zu denken, viel Wasser ist in dieser Zeit die Ems runter gelaufen und so wurde es sich nicht genommen denen zu danken die das alles möglich gemacht haben, den Helfern der ersten Stunde, den Helfern von heute und natürlich, und das finde ich echt verdient der Familie Schulte Übermühlen.




 

Das Programm beendeten die Thunder Guys mit einer krassen Stunt-Show.

Ein großes Lob von uns an alle die so viel Energie in die Umsetzung dieses Festivals gelegt haben.

Unseren Totem haben wir nicht mitgenommen und vielleicht steht er ja nächstes Jahr als Dekor in der Westernstatt denn auch er ist Teil einer langen Geschichte.

Nun werden wir wieder Warten auf das Westernfestival am ersten Wochenende im August

Gruß von der Lonestar-Ranch




 

Einen speziellen Gruß möchte ich noch an meinen Freund Dennis senden der sich zwei Wochen damit beschäftigt hat unsere zickige zweibeinige Stute zu bändigen, Dennis glaub mir auch deine Zeit des Triumphes kommt noch.

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Lonestarcamp 2009

So.... das Jahr 2008 geht nun so langsam zu Ende und es ist dann für uns immer eine Wende denn ab Januar haben wir nur noch ein Ziel vor Augen...das Rodeo 2009

Die Latte in diesem Jahr hängt wieder sehr hoch und wir freuen uns auf den grenzenlosen Einfallsreichtum der Rodeo Crew.

Wir freuen uns jetzt schon viele Freunde der vergangenen Jahre zu treffen und nach einigen Bier habe ich den schwulen Cowboys von der Pudarosa Ränsch versprochen mit meiner Säge ein Phallus-Symbol aus einem Baumstamm zu schnitzen. Ich denke das ich aus der Nummer nicht mehr raus komme...


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Junkern Beel 2009

.... am 17.07.09 ging es dann vollgepackt wie jedes Jahr endlich los in Richtung Ems.
Da wir in diesem Jahr schon am Freitag angereist sind war ich mir sicher, wir werden als erstes das Tor zum Canyon für das Westernfestival 2009 öffnen... doch nur geträumt es war schon jemand da.




 

Wie bei jedem Besuch ist die Überfahrt über das Wehr etwas ganz besonderes, was immer viele Erinnerungen weckt. Auffällig sind auch unsere Hunde, die dann schon nervös werden, da sie diese Region gut kennen und die Luft hier einfach nur nach Natur und Freiheit riecht.

Was dieses Westernfestival von allen anderen in Deutschland ganz klar unterscheidet, ist einfach die Lage. Nirgendwo gibt es einen idealeren Platz von Wasser umgeben für Pferd und Reiter, wie den Junkern-Beel North Canyon.


 

Was noch auffällig ist, ist das Umfeld. Das Emsland und besonders die Region um Meppen, Haaren, Lathen ist bekannt für viele Western, Freizeitreiter und Rodeoaktivitäten. So fällt man hier nicht auf mit einem Cowboyhut und auf jedem zweiten Fferdeanhänger klebt ein Westernpferd.


 

Dieses Jahr war das Wetter sehr wechselhaft und auch mal etwas kalt aber der Regen hat sich zurückgehalten und die Klamotten blieben trocken.
Wie in jedem Jahr gab es ein Unwetter, das über den Canyon zog und so richtig an unserem Tipi gerüttelt hat. Doch außer einigen abgerissenen Gummis und Erdnägeln haben wir das alles gut überstanden. Die Industrie der 3x3m Pavillions freut sich über Tage wie diese, denn die Müllcontainer auf dem Canyon füllten sich nach diesem Sturm mit Stangen und Planen.


 

Ich werde nächstes Jahr einen ausgeben für den der in der Lage ist seinen 14,95€ Pavillion freistehend so zu sichern das er sich nicht zerlegt.


 

Wie im jeden Jahr rückten wieder viele alte Bekannte an mit ihren tollen Camps und es entstand auf dem North Canyon wieder ein klasse einhaltliches Bild entlang am Yellow River bis hin zur Arena.


 

In meiner Nachbarschaft hatte die "Flamingo Bar" ihre Tore geöffnet.
Ein Camp von interessierten Westernreitern aus dem Umfeld von Osnabrück die in der Lage waren Party und Westernreitsport so zu verbinden, das wir alle eine gute Zeit hatten.

Ein wirklich tolles Camp und einen Gruß aus Sudwalde.


 

Wieder dabei war auch die „Titti Twister Bar“, die mit einem unbeschreiblichen Aufriss zum zweiten mal ihre Bar hinzimmerten. Eine Tolle Sache und wirklich nette Leute die dort Ihren Urlaub verbrachten.

Auch in diesem Jahr in der Nacht unter Fackel und Lagerfeuerbeleuchtung war es klar, wer hier einkehrt ist tot vor Sonnenaufgang.
„From DusK Till Dawn“




 

Neu und zum ersten mal dabei war der "Cowboy Summer Jam" eine öffentlich organisierte Sache von den Rodeo Cowboys Oberlangen "RCO".



 

Toll organisiert und viel Angebot mit Beach Volleyballfeld, Rodeoreiten, Palmen mit Sandstrand der extra angefahren wurde und sogar eine Wasserrutsche in die Ems.

Es gab Programm, Rundumversorgung und jede menge Spass für Jedermann mit dem Ziel an zwei Tagen auf das Rodeowochenende einzustimmen. Wir haben dort auch das Beachflair genossen nur war unser Besuch von kurzer Dauer, da die Musik so laut war, das eine Unterhaltung nicht möglich war.
Schade.!.!


 

Schön anzusehen war auch der Saloon von "Dalton City" nur die Musik und die Stimmung dort gingen mehr in Richtung Ballermann doch jeder so wie er will.


 

Meine Favorieten sind die Camps die mit den angereisten Planwagen und weiteren Planen eine Wagenburg errichten. Superschön anzusehen, großes Lob.


 

Die Outlaws waren auch wieder mit der gleichen Besetzung dabei was vielleicht mal einen kleinen Restart braucht aber ein schönes Camp.


 

Und dann waren da noch unsere Freunde von der "Pudarosa Ränsch"
Angereisst mit dem Ziel den Canyon in einen rosa Hauch zu hüllen, und eine Treffpunkt für homosexuelle Cowboys zu schaffen im Stiel von "der Schuh des Manitou". Ein wirklich tolles Camp mit einer klassen Stimmung.







 

Die mitgebrachten Pferde hießen Jaqueline und Chantal. Ob das die richtigen Namen waren konnte auch in diesem Jahr auch nach einigen Bier nicht geklärt werden.


 

Und da war noch eine Kleinigkeit. Wie schon geschrieben habe ich versprochen mit meiner Säge ein Phallus-Symbol aus einem Baumstamm zu schnitzen. Ich war großer Hoffnung das ich um diese Nummer drum herum komme, aber das war nichts.


 

An einem Sonnigen Tag ging es dann mit dem Hänger zu meinem Holzändler, mit dem Ziel einen geeigneten Stamm zu finden. An dieser Stelle noch einmal einen netten Gruß und vielen Dank.
Bei unserer Suche stellte sich heraus, das ein richtiger Penis auch schwung haben muß. So fanden wir einen geeignetet Stamm, mit beachtlicher Länge von 2,7m und allem was man sonst noch braucht für ein gescheites Phallus-Symbol.
Ich wollte mich halt nicht lumpen lassen.


 

Schon beim sägen hatte wir super Spass und viele interessierte Zuschauer.So platzierten wir das fertige Werk vor dem Camp der Pudarosa Ränsch.


 

Ein grosses Lob für meine Arbeit kam von Hof Junkern-Beel selber, denn der Penis war so gut das wir ihn wieder abbauen mussten. Die zweite Ruhestätte dieses Riesending fanden wir dann hinter dem Zelt, so das er nicht direkt sichtbar war. Doch der Ansturm von begeisterten war nicht mehr zu stoppen denn die Verbreitung war lauffeuerartig.


 

In Dangast im Wattenmeer steht auch ein Penis, der an seinem Platz verbleiben darf aber dieser hat ja auch keine Eier dran.


 

Wir selber haben in diesem Jahr wieder einen 5m Totem geschnitzt und ihn bei unserem Tipi platziert ,was wieder bei den Besuchern für viel Aufmerksamkeit sorgte.


 

Der Totem fand nicht den Weg zu unserer Ranch, sondern wird sein neues Zuhause im Rheinland bei Peter auf der Pony Ranch finden.


 

Wir hatten in diesem Jahr eine so klasse Zeit mit den Freunden der vergangenen Jahre, und wieder einigen neuen. So das unser Count Down schon wieder Läuft mit dem Ziel Westwernfestival 2010.
An dieser Stelle einen netten Gruß nach Iserlohn.


 

Für die Westerstadt haben wir einen Wegweiser mitgebracht mit einem geschnitzten Gaier, den wir am Eingang zum Campingplatz an einem alten Baumstamm montierten. Nach mehreren Anregungen werden noch zwei bis drei weitere Wegweiser folgen. Versprochen!


 

Das Rodeo 2009

F
eiern war auch in diesem Jahr wieder die Deviese und es ging auch schon an den Tagen zuvor mächtig gut ab.

Was neu war, das am Freitag im Tagesverlauf ein Old Western Style Company Cup
stattfand, in den Disziplinen Trail, Horsemanship, Barrel Race und Pole Banding mit vielen ergeizigen Startern.
Am Abend wurde dann der Gesammtsieger in der Westernstatt bekanntgegeben.




 

Auch wir haben an diesem Event mit Begeisterung teilgenommen und meine Freundin belegte den 3 Platz in der Gesamtwertung mit unserem Tinker der sicher nicht der Gott von Barrel Race und Pole Banding ist, doch machte er seine Sache richtig gut.
Großes Lob von mir an unsere Kuh.


 

Tagsüber fand wieder ein gut besuchter Linedance Workshop in der Westernstadt statt mit anschließender Linedanceparty.
Bis dann am Abend mit der Band "Country Express" das Musikalische Wochenende eingeläutet wurde. Ein toller Abend.

Am Samstag fanden wieder die Vorentscheidungen für das Rodeo statt und die Anzahl der Besucher steigt jedes Jahr. Es war super Stimmung in der Arena und nicht nur die Platzierten, sondern auch einige ausgeschiedene zeigten athemberaubende Ritte.

Auch am Samstag gab es wieder Linedancekurse für Anfänger und Fortgeschrittene, bis dann die wirklich gute 14 Jährige Countrysängerin "Jil Goes Country" den Einstig der "Vaccaphobic Cowboys" vorbereitete.

Es war eine klasse Party und es wurde gefeiert bis zum Sonnenaufgang.

An diesem Abend wurde auch wieder der Platz an das beste Camp verliehen.

Der dritte Platz ging an die "Pudarosa Ränsch" und selbst bei der Preisverleihung, war der Penis in aller Munde.

Der zweite Preis ging an die "Outlaws" ein Garant für einen Preis doch leider mit einem unveränderten Standartprogramm aber unbestritten ein schönes Camp.

Der erste Preis ging wie schon erwartet an die "Flamingobar" die in einem einheitlichen Baroutfit mit eigenen Security im Schotten Kilt aufliefen.
Eine krasse Nummer und echt verdient.


 

Schön war das auch dieses Camp aus einer Idee des letzten Jahres entstanden ist, und sicher auch die Frucht der Preisverleihungen der letzten Jahre trägt.

Ich denke mit dieser Preisverleihung ist man auf dem Weg ,viele zum mitmachen anzuregen und ich glaube das in diesem Moment auch in anderen Köpfen eine klasse Idee brütet ,die der Flamigobar es im nächsten Jahr schwer machen wird.




 

Auch würde ich gerne einen Preis vergeben an das schlechteste Camp oder was man auch Camp nennt ,die das Plakat Westernfestival wohl falsch verstanden haben.
Ein Favoriet in diesem Jahr war das Camp in der Mitte des Canyon, das nach 12 Stunden ihrer Anreise geschlossen wieder abreisen musste, damit die restlichen Besucher noch Ihren Urlaub genießen konnten.
Großes Lob an dieser Stelle an die Organisatoren.



Fazit:
Wir hatten alle eine klasse Zeit und ein super Festivalwochende und für so viele Menschen entsprechend einen ruhigen Schlaf.

Vielen Dank an dieser stelle der Security North Canyon.


 

Lonestar-Camp 2010

Es ist so wie in jedem Jahr das die Zeit bis zum nächsten Westernfestival so unendlich lang scheint und dann auf einmal ist es da....
... und es verbleibt mal wieder nicht genug Zeit alles Geplante für dieses Jahr auch umzusetzen. Das erinnert mich immer so ein bisschen an die Weihnachtsgeschenke denn der 24.12 überrascht auch immer wieder aufs Neue.

Na ja, die Vorbereitungen laufen in vollem Umfang, die Zeit wird knapp und das Inventar was mitfährt wird auch immer mehr.

Wie jedes Jahr freuen wir uns sehr, die vielen Freunde wieder zu sehen und für mich ist es das Größte wenn wir dann endlich mit Sack und Pack das erste Mal über die Schleuse fahren... die Fahrt über diese Schleuse ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Vielleicht nicht in den wilden Westen aber auf jeden Fall in die eigene Kindheit. Hier gehen die Uhren wieder anders das könnt Ihr mir glauben.

Ich für meinen Teil erinnere mich gerne an die Zeit wo wir im Wald Feuer gemacht und unter einer Plane geschlafen haben.

Leider bin ich inzwischen für dieses Outdoorleben zu alt aber wir sind weit weg von Handy, Internet und Co und dem ganzen unverzichtbaren Elektroschrott der heutigen Zeit.





 

Junkern Beel 2010

und dann war es da.... das Westernfestival 2010.

Lange haben wir wieder gewartet und es ist wie immer eine Nummer bis alles verstaut ist. Denn wie jedes Jahr reisen wir mit dem Tipi. Ich habe mir schon oft Gedanken gemacht was die Rennleitung in grün oder aktuell blau wohl sagen wird, wenn ich mit meinem Geschoss auf der Autobahn fahre, aber bisher hatten wir immer Glück.

Dieses Jahr hat uns die Geilheit gepackt und wir sind mit dem ersten Teil schon am Donnerstag Abend los. Dieses Jahr hatte ich Unterstützung von meinem Schwager der mit uns diese tolle Zeit verbringen wollte.

Dieses Jahr sollte es so sein, wir wollten die ersten sein auf dem Canyon für das Westernfestival 2010 und so war es dann auch...


 

Geplant war, das wir hinfahren, abladen und dann nur eben das erste Zelt aufstellen. Wir wusten ja, wo und wie alles stehen sollte aus den vergangen Jahren, und das alles vor der Dunkelheit.

Als wir aber auf den Canyon gefahren sind staunten wir nicht schlecht.

Ein Sturm der Superklasse hat hier an den vergangenen Tagen gewütet, die Seecontainer der Pferde lagen mitten auf dem Canyon, 2/3 aller Bäume wahren Gerippe und ein Teil vom Campingplatz war nur noch Brennholz.

UPS....



 

Unser Baum den wir immer die letzten Jahre vor den "Outlaws" verteidigt hatten war hin. Ich meine er steht noch aber ich denke, wenn er es wirklich schafft wird er die nächsten 3 Jahre keinen Schatten spenden und wenn vielleicht, reicht es nur für ein Shetty oder so.
Da standen wir nun, bedingt durch die Pferde brauchten wir aber einen Baum als Schattenspender denn der Canyon kann wenn das Wetter mitspielt sich in eine staubige Wüste verwandeln.
An dem einzigen Baum der noch da war hing schon ein "Wanted" Zettel und hier auf dem Canyon haben die Bäume und ihre Langjährigen Besucher Ihre eigenen Gesetze.

Nach kurzem hin und her bekamen wir das "Go" zum aufbauen und hofften nur, das wir nun nicht jemanden an den Baum pissen und unser Revier falsch abstecken.....


 

...so ging es mit zwei Stunden Verspätung ans aufbauen und es war dunkel bevor wir den Anhänger leer hatten.

So fängt Urlaub richtig an....

Zum ersten Mal in diesem Jahr hatte ich eine "Petromax" mit und die musste uns nun leuchten.
Wir hatten nur Angst das wir mit dem Ding beim Starten in die Luft fliegen und den Rest vom Canyon mit der Laterne von 1957 bei 2 Bar Druck in ein tiefes Loch verwandeln, aber es klappte alles super.

Bei Flutlicht haben wir aufgebaut und siehe da, am nächsten Tag stand fast alles als dann die Pferde kamen.


 

Für diese Jahr haben wir uns auch ein Corn-Hole Game mitgebracht, was das ist, müsst Ihr googeln. Wir hatten super viel Spass und waren überrascht, dass Kinder sich auch mit Körperlichem Einsatz beschäftigen können jenseits von WII, Play Station und Co.
Leider war mein Schwager ein Naturtalent im Corn Hole und es blieb nicht viel Erfolg für mich über aber gekämpft wurde nach Cowboy Tradition bis zum Schluss.....




 

Das Wetter...oh ja, das Wetter auf Junkern Beel ist immer eine besondere Sache und kann einen echt hart erwischen wenn man nicht daruf vorbereitet ist.
Wir hatten schon alles was so geht, nur Schnee noch nicht. In diesem Jahr war es ein Mix aus allem was ein Urlaub im Zelt zu einem richtigen Erlebnis macht. Unter anderem mit einem Sternenhimmel der an das weite Land im US Staad Montana erinnert.
Wenn ich einen Reiseführer schreiben würde dann ständ dort "Nur im Emsland gibt es so einen Himmel" aber das ist sicher gelogen denn auch in Diepholz leuchten die Sterne über unserer Ranch aber im Emsland passt halt alles zusammen.




 

Eine tolle Sache kann ich aus Lathen erzählen, als mein Schwager und ich am ersten Tag dort frühstücken waren, sagte die Kassiererin beim bezahlen: "Oh ich sehe die Cowboys sind wieder in der Stadt, es ist Rodeozeit" oh ja das ist es.
Ich denke sie sah nur den kaufmännischen Aspekt aber hier im Emsland gehen die Uhren etwas anders und der Cowboyhut ist nicht nur Verkleidung für Karneval.
Ich bin mir sicher, wenn es in Deutschland einen Ort gibt wo die Cowboys heimisch sind dann ist das das Emsland.
An dieser Stelle einen netten Gruß auch an die Emsland-Cowboys die uns mal im Herbst bei einem Kurzurlaub Platz für unsere Pferde gegeben hatten.


 

Da wir in jedem Jahr über dem offenen Feuer kochen, ist dies immer schlecht bei Regen. Aus diesem Grund haben wir eine überdachte Feuerstelle gebaut ,die in der ersten Version nur bedingt dicht war. Mit Sicherheit wird sie im nächsten Jahr auch diesen Anspruch erfüllen und zusätzlich noch Sitzgelegenheiten mit Stauraum für das Brennholz.

"Viele Köche verderben den Brei" das sagt man im Volksmund, doch wenn nicht alle zur selben Zeit kochen dann kann daraus viel gutes werden. In diesem Jahr hat sich jeder von uns mal an das Kochen über dem Feuer versucht und es sind tolle Sachen dabei heraus gekommen. Sogar vegetarisch vom aller besten stand auf unserem Chunk Wagon Menü Plan und wie in jedem Jahr, waren unsere Freunde verwundert das aus einem Stück Holz mehr geht als nur Nackensteaks.


 

Da ich immer die Kettensäge mit habe um unseren Totem aus einem Baumstamm zu befreien, wurde ich noch gebeten eine Kleinigkeit für den Vorgarten einer Freundin zu machen. Das Interesse an meinen Sachen ist immer größer als meine Freizeit es hergibt. Unseren Totem in diesem Jahr konnte ich nicht mit nach Hause nehmen da er schon wärend des Rodeos einen Liebhaber gefunden hatte und nun auf einer Ranch im Emsland steht.


 

Die Zeit bis zum Rode war echt klasse, zwischenzeitig gab es einen kleinen Lagerkoller nachdem sich mein Radio im Regen zu einem Aquarium verwandelt hatte aber da muss man halt durch.

Sonst war es echt gut und es waren auch alle aus den vergangenen Jahren wieder da. Was mich besonders gefreut hat, auch neue Gesichter und einige neue Camps. Ich mache keinen Deal daraus, das ich gerne die schönen Camps auf den Canyon bewundere und auch die, die nur versuchen mit einem einfachen Campschild dabei zu sein.

Wer fehlte war die "Titti Twister Bar" und die "Pudarosa Ränsch" war stark reduziert aber gern gesehene Gäste in unseren Reihen... und denkt daran, es ist noch ein Spiel offen!



 

Das Summer Jam hatten wir bedingt durch unsere neue Position nun direkt in der Nähe aber da das Wetter am Rodeo Wochenende nicht so mitspielte und der "King" gesundheitlich etwas zurück lag war es einen entspannte Runde.
Die "Flamingo Bar" war auch wieder da und wir hatte viel Spass zusammen und an dieser Stelle von uns ein lautes "Yeeeeee Haw" Flussaufwärts.


 

Neu in diesem Jahr waren die "Kuhstallbrüder Tracktorfreunde" mit nostalgischen Gefährten und entsprechenden Anhängern.
Hier stellte sich die Frage, ob Tracktorfreunde auf ein Westernfestival gehören oder nicht.
Ich kann nur sagen, das aus meiner Sicht jeder hier sein kann der Spass hat und sich an den Gegebenheiten erfreuen kann, und diese Jungs hatten Spass.


 

Wie in jedem Jahr gab es einen Preis für das beste Camp und ich kann nur immer wieder sagen, dass viele inzwischen geil sind auf diesen Preis und es wird immer schwerer dabei zu sein. Mich freut das und das Festival bekommt inzwischen wieder einen Glanz in diesem Bereich der mehrere Jahre etwas verblasst war.

Der 4. Platz ging nach Dalton City, ein netter Haufen etwas Ballermann aber sonst echt nett anzusehen.
Der 3. Platz ging an die Kuhstallbrüder Tracktorfreunde, echt verdient.
Der 2. Platz an das Lonestar-Camp, vielen Dank allen die uns geholfen haben so weit zu kommen.




 

Der 1. Platz ging an die Flamingo Bar für den mörder Aufriss 2010 die sich echt etwas einfallen gelassen haben.

Überschattet wurde diese Highlight leider auch, denn währed der Siegerfeier wurde die Flamingobar etwas an flüssigen Ballast erleichtert. Eine Schwache Leistung von armseligen Mitgliedern unserer Zivilisation.

Ich bin nur froh das sie niemanden angetroffen haben denn diese Sauerei hätte ich dann ungerne weg gemacht.


 

Das Rodeo in diesem Jahr war wieder eine klasse Show mit viel drum herum aus allen Bereichen rund um das Pferd.

Es ist eine Unterhaltungsshow die wir immer mit gemischten Gefühlen betrachten, denn es geht dann mit großen Schritten auf die Abreise zu.
Aber nach kurzem Trübsal blasen heist es dann "Sch... egal" wir lassen es jetzt noch einmal richtig krachen.

"Yee Haw"


 

Und wie jedes Jahr gibt es auch immer ein paar Müllhalden mit Feuerstelle die leider am Wehr in Hilter falsch abgebogen sind, denn dort stand auf dem Schild "Westernfestival" aber wer so wohnt, kann sicher nicht lesen.



Thanks and greetings to friends and supporters

einen besonderen Dank für eine Tolle Zeit an

die Pudarosa Ränsch,
die Flamingos,
unsere Freunde aus Iserlohn,
Reiterhof Ameln Oberlangen,
Dennis und Familie,
RCO,
die Cowboys aus Dalton City,
und Udo und Peter für das klasse Catering in der Westernstadt

and special thanks and best regards also for the Link

Ferienhof Junkern Beel




 



Lonestar-Camp 2011

und es ist echt unglaublich, es ist Frühling, schon wieder Krokus Zeit und der Counter steht bei 150 Tagen.

Na ja, es werden die ersten Ideen gesammelt und wir planen das Camp 2011.

Für uns ist es das 10 Jahr auf Junkern Beel und sicher ein Grund zu feiern.
Dieses Jahr werden wir das erste Mal 3 Pferde mitnehmen und das heißt nun für uns 4x fahren, ach du Sche... jetzt wird Urlaub langsam zu einer echten Herausforderung.
Im ersten Jahr 2002 hatte ich nur eine Kamera mit, das war alles.
Da hat uns das Fieber gepackt und jedes Jahr wenn ich beim Rodeo durch die Arena schaue ist dort auch jemand im ersten Jahr wie wir einmal.

Das letzte Jahr wahr ich einmal bei Nacht mit unseren Hunden mitten in der Arena und wenn man dann ganz leise ist hört man ACDC "TNT", die Boxentüren klappern, die Pferde und Bullen schnauben und von den Rängen ein unglaubliches toben.....
... wen dieses Fieber einmal packt der wird es nicht mehr los.

Wir sehen uns, das ist sicher auf dem Westernfestival 2011

Westernfestival 2011



und dann ist es da und auch gleich wieder vorbei. So ist es wie jedes Jahr auf dem Westernfestival 2011...

....aber wir freuen wir uns darauf wenn es erst einmal los geht. Schon drei Wochen vor dem Start suchen wir unsere Sachen zusammen die auf dem Boden unserer Ranch gelagert sind.

Das Wochenende vor der Anreise wird der Anhänger und der Ranch-Bus gepackt und die Zelte und Zubehörkisten bereitgestellt. Dann nach der Arbeit geht es endlich los.

Westernfestival, Sommer, Sonne, reiten, Emsland geil…..


 

…und Scheiße, 13 Grad, unglaublicher Wind, Regen aus allen Richtungen mit nassen Klamotten hat uns die ersten Urlaubstage begleitet und echt versaut. Man fragt sich dann immer wieder warum nur Urlaub in Deutschland???

Naja, nach dem ersten Camp-Zoff und dem ersten wirklich schönen Tag mit ausreiten, Feuer, Stockbrot und lecker Fleisch war auch das wieder vergessen.

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Wenn die Tage länger werden, die Eiswürfel in den Gläsern klingeln und die Pferde in den Paddocks zufrieden ihr Heu fressen….. weiß ich wieder warum Urlaub mit Pferd und Hund in Deutschland.

Für uns war es das 10 Jahr Westernfestival und wenn ich selber meine Bilder durchschaue von den vergangenen Jahren bin ich überrascht, was nun aus unserer zwei Personenzelt geworden ist.

Wir sind stolz hier zu sein und erfreuen uns immer wieder an denen, die nun auch der Festival Wahn gepackt hat und mit immer neuen Ideen rund um das Camp Ihren Urlaub unvergesslich gestalten.

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Unsere Reise ist so langsam am Ende und wir werden unser Camp nicht mehr revolutionär verändern denn der Anhänger gibt auch nicht mehr her. Man bedenke, es ist eine Lonestar Show nur mit meiner kleinen Familie und nicht wie so einige Camps von großen Gruppen.


 

Dieses Jahr war unser Motto „Das Feuer beherrschen“ und so haben wir alles aus der warmen Flamme herausgeholt was nur ging. Wir haben unserem Grillplatz ein Dach verpasst da das vom letzten Jahr auf jeden Fall nicht dicht war.

Immer wieder haben wir für Überraschungen gesorgt als es Filet Bernaise, Steak, Lachs am Brett, Forelle aus der Glut, Ente am Strick, Krustenbraten und oder Brot, Brötchen sogar Muffins gab.




 

Dauergast war der Cobbler, ein US Dessert aus dem Dutchoven welches die Frauenherzen ins Schwärmen gebracht hat.

So hat es mir mal ein weiser Mann aus dem Harz vorhergesagt: „Mach einen Cobbler für die Damen, dann geht noch was“.


 

Was es so gut wie gar nicht gab sind die schnöden Nackensteaks. Denn wer ehrlich ist ,dann ist eine Grillfackel bei den meisten Grillevents schon eine unglaubliche Abwechslung. Ich für meinen Teil kann beides nicht mehr sehen.

Wer einmal die Gelegenheit hatte, ein 350g Rib-Eye Steak von einem „Griddle“, einem gusseisernen Grillrost, direkt aus einer Buchenholzglut zu essen der weiß was er da hat.

Natürlich ist das nichts für die, die penibel das Gegrillte nach Ungleichheiten absuchen oder Angst haben an einer Buchenholz Allergie zu erkranken. Doch denke ich das man diese Leute eher weniger in dem Gebiet hinter der Schleuse antrifft. Hier schlafen manche auch im Pferdeanhänger wo das Pferd schon einmal „Pup“ gemacht hat. Wen das stört, fährt vielleicht lieber nach Center Parks.


 



Ich möchte nur bemerken, dass jeder sich den Urlaub hier so gestalten kann wie er mag. Auch für einen 13m Luxuscamper mit ausfahrbaren Zimmern inkl. Whirlpool ist hier Platz auf der angrenzenden Weidefläche vor dem Wehr.
Aus meiner Sicht wird diese auch immer mehr genutzt.

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Dieses Jahr hatten wir die Gelegenheit mit drei von unseren Pferden anzureisen und diese Gelegenheit haben wir genutzt. Es ging in das Gelände oder auf die Reitanlagen wann immer es sich ergeben hatte. Aber dann haben wir uns auch mal im Tagesverlauf dezent abgefüllt und die Pferde hatten dann auch Urlaub so wie wir.

Es gibt hier keine zeitlichen Regeln auf Junkern Beel, keine Termine und vor allem keine Uhrzeiten. Ich habe noch nicht einmal eine Uhr um und Handy braucht man auch nicht. Wir stehen auf, wenn es hell genug ist und die Pferde Hunger haben und gehen spätestens ins Bett wenn es wieder hell wird.


 

Was neu war dieses Jahr, ist das Fahrverbot ab 20 Uhr. Oh ja, auch ich habe dagegen verstoßen eben weil hier niemand auf die Uhr schaut. Aber es wurde von der Security gnadenlos umgesetzt und siehe da es zeigte sich eine total andere Abendstimmung. Im Ganzen war es das ruhigste Westernfestival aus all meinen Jahren.

Wo früher Jugendliche in den Heckklappen der Autos saßen und zu lauter Musik bei Unverständnis unserer Pferde Ihre unzähligen Runden drehten, fahren nun wieder Kutschen oder man nutzt den kühlen Abendwind für einen entspannten Schrittausritt über den Canyon. Das erinnerte schon sehr an die Zeit der Pioniere. Toll und entspannend.

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Nur eine Frage stellt sich für mich jedes Jahr wieder: Wie viel Mann muss ich sein wenn ich Klobrillen abreiße und in die Dusche scheiße?

Auch ich bin sicher, das so eine gefährliche und böse aus der Wäsche schauende Klobrille ein Gegner für einen echten Mann ist, aber versucht es doch einmal mit einem ruhigen Gespräch, sie wird nichts entgegen bringen.

Wenn es noch Leute auf dem Canyon gibt die zu viel Energie haben, dann habe ich noch reichlich Arbeit auf unserer Ranch. Nur die Jungs aus der Dusche, die will ich bei uns nicht.

Jedes Jahr treffen wir Freunde der vergangenen Jahre und es kommen immer neue dazu. Manche setzen dann mal ein Jahr aus, sind dann aber plötzlich wieder da.

Jedes Jahr säge ich auch ein Totem für unser Camp und jedes Jahr verkaufe ich diesen an Westernfreunde da er zu groß ist um ihn zu transportieren. Dieses Jahr ging es allerdings so schnell das er weck war bevor ich das Loch gegraben hatte aber aufgestellt wurde er trotzdem.
Einen Gruß von uns an die Binnenschiffer.


 

Dann wurde wieder der Preis vergeben für das beste Camp… dieser Preis hat inzwischen schon eine lange Geschichte und auch wir waren schon in seinem Besitz. Nur erhebt hier das ein oder andere Camp schon einen Daueranspruch auf die Schüssel und den Whisky.

Nur hier hat auch schon Till Lindermann von Rammstein gesagt “wer f….n will muss freundlich sein!“

Und wer auf einer Reiterveranstaltung mit rund 200 Pferden bei Nacht ein Feuerwerk veranstaltet so dass die umliegenden Pferde abdrehen und fast in die Ems springen, zusätzlich noch als Pferdebesitzer und Hufschmied wenig Einsicht bei den Nachbarn zeigt, der würde von mir alles erhalten nur nicht diesen Preis.

Und so hat dann wohl auch der Veranstalter entschieden.

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Wer war dieses Jahr generell auf dem Canyon dabei, erst einmal viele kleinere Camps mit viel Potential und dann einige richtige Knaller. Neben uns errichtete die BBB Ba Ba Lou Bar Ihr Camp die einen Hochstand hatten und sicher jeden Abend das größte Feuer. Gruß Fluss aufwärts.


 

Einen großen Aufriss veranstalteten wieder die mit dem rosa Vogel aber da stimmten halt andere Punkte nicht. Vielleicht liegt es an dem Punkt das der Vogel inzwischen viele seiner zahlreichen Federn gelassen hat und nun nur noch wenige Gründungsmitglieder am Feuer sitzen.


 

Dann kam auf Platz 3 eine Gruppe aus Versen die SSC ne.V Ranch die ein Fahnenmehr errichteten und erst viel Durcheinander hatten aber nach einem ernsten Gespräch mit dem Veranstalter ein Schild aufstellten mit dem Hintergrund „Das Emsland soll schöner werden“ und so war es dann auch. Ein lustiger Haufen und sicher viel Background für was richtig großes. Diese Jungs haben nun Blut geleckt und schon mit Ideen um sich geworfen. Mal sehen was da noch kommt 2012.



 

Der Platz zwei ging an die Dalton`s aus Dalton City, woher auch sonst. Jedes Jahr schreibe ich über diese lustige Gruppe die hier ungestört ihren Urlaub verbringen und viel Spaß dabei haben und das alles vor einem richtig nett anzusehenden Camp was jedes Jahr wächst.
Für mich auch sicher der Favorit für das nächste Jahr.
An dieser Stelle einen richtig netten Gruß von der Lonestar-Ranch.


 

Trommelwirbel… der erste Platz ging an das Camp Rebanna, eine nette Gruppierung die seit vielen Jahren hier Urlaub machen. Es wurde hier eine tolle Fassade hin gezimmerten im Western Look und dann noch eine Kirche gebaut.

Eine Kirche naja… wir sagen mal eine Kapelle aber klasse war sie. Vor allem die dort veranstaltete Hochzeit mit einem Showauftritt einiger Reiter in passender Kleidung und sogar Indianer waren dort. Einige umliegende Camps waren hier dabei und es wurde auch eine Kutsche für das Brautpaar gestellt. Howdy Hut ab !!!

Toll organisiert und schön anzuschauen sehr verdient aus meiner Sicht den ersten Platz.

Gerne helfe ich Euch wieder ein Tipi zu errichten wenn ihr meine Hilfe benötigt.
Auch hier einen netten Gruß von der Lonestar-Ranch.

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Diese gegenseitige Unterstützung ist auch ein Punkt der mich an diesen Ort zieht, man ist hier allein aber überhaupt nicht alleine.

Unzufrieden waren die Gewinner vom Vorjahr da sie sicher schon bei der Anreise mit der Schüssel gerechnet haben. Wir finden diese Bewertung echt gerecht. Es kann und darf nicht immer der gleiche gewinnen aber was wichtig ist es muss immer ein guter sein.

Wir waren dabei als dieser Preis das erste Mal vergeben wurde und ich finde es erstaunlich wie in den Jahren so ein bisschen Blech und Whisky den Canyon so verschönert hat. Hut ab, tolle Sache.


 

Das Rodeo begann für viele von uns mit einem harten Schlag denn bei den Testläufen hat es einen erfahrenen Rodeo Cowboy runter gerissen. Rodeo ist kein Kindergeburtstag das ist uns allen klar doch wenn es dann jemanden erwischt den man kennt leidet man schon mit. Wir wünschen alle an dieser Stelle die besten Genesungswünsche und alles, alles Gute in das Emsland. Wir hoffen auf ein Wiedersehen auf dem RCO Rodeo in Oberlangen und wir werden noch ein richtiges Stück Fleisch grillen, das war und ist versprochen. Howdy.

Am Freitag wurde wie in jedem Jahr wieder der OWSC Cup ausgetragen wo meine bessere Hälfte in diesem Jahr zusätzlich zu unserem Tinker auch unsere noch die in der Ausbildung befindende Quarter-Stute mitgenommen hat. Am Ende standen dort zwei gute Platzierungen und wir waren stolz auf diese Leistung der Drei.


 

Dieses Jahr gab es die Möglichkeit am Donnerstag einen Elektro Bullen zu reiten, es wurde die Junkern-Beel Trophy zum ersten Mal ausgetragen mit einer Pokalübergabe an den Gewinner. Tolle Veranstaltung tolle Ritte. Unsere Tochter war dabei und kam echt weit, Reiten steckt Ihr im Blut.

Bei den Rodeo Vorentscheidungen sind dieses Jahr einige abgegangen. Was aber aus meiner Sicht nicht nur an dem Sport an sich liegt, sondern das viele Freizeitreiter die auftretenden Kräfte bei diesen Disziplinen in das Material unterschätzen. Kein Cowboy reitet so eine Nummer mit Baumlosen „Barefoot“ Sätteln und verschlissenen Sattelgurten aus rissigem Leder. Dann dreht sich schon einmal ein Sattel um den Pferderücken. Ich schnitze mit meiner Kettensäge auch nicht in Crocks und Shorts und wundere mich dann wenn die Zehen bluten.

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Aber unglaublich gut besucht waren sie die Vorentscheidung und es kam schon richtig Rodeo Stimmung auf, einige sagen das der Vorentscheid schon bald besser ist als das Rodeo am Sonntag.

Sonntag morgens ging es dann in die Arena nach einer wilden Festivalnacht zum Plätze sichern. Sonntags ist der einzige Tag wo der Frühschoppen nicht schmeckt und ich kann nach 10 Jahren immer noch nicht sagen warum.

Das Wetter war nicht so vielversprechend somit war ich mir sicher noch um 10.00 Uhr die freie Auswahl zu haben….ups, da war die Bude schon gut voll. Sehr erstaunt suchte ich mir eine Ecke auf den Strohballen und konnte nicht glauben wie viele hier schon auf das Rodeo warteten.


 

Wir freuen uns jedes Jahr auf diese Nummer.

Was anders war ist jedem sofort aufgefallen, die Ferienkinder sind nicht eingeritten was auch sicher verständlich ist aber dafür hatten sie die Gelegenheit von einen Sondertribüne das Rodeo First Class zu sehen.


 

Eröffnet wurde das Rodeo mit den „Traktorfreunde Kuhstallbrüder“ die nun auch schon seit vielen Jahren hier auf dem Canyon sind. Sie sind mit Ihren alten Gefährten inklusive der Anhänger in die Arena gefahren und haben den Moderator in einem Fahrenden „Pott“ mitgebracht. Hoffentlich ist hier nichts übergeschwappt.

Wie jedes Jahr gab es viele gute Ritte und auch eine saubere Show. Das Rinderreiten und auch das Reiten der nicht eingerittenen Tinker macht unglaublich Stimmung.


 



Es gab dieses Jahr eine Tiershow von Anne Krüger in der vier Ziegen vom Pferd aus mit Border Collies durch einen Pakur bewegt wurden der dann auf dem Dach eines fahrenden Landrover Discovery endete. Ich denke das können stark eingeschränkt unsere Hunde und Schafe auch aber meine Frau will nicht das sie auf Ihren X-Trail springen.



 

Dann kam die Pony Verlosung, wie verrückt sind die Zuschauer nach diesen kleinen Kerlen und ich muss eingestehen… ich auch.

So gerne möchte ich mal eins gewinnen und jedes Jahr kaufen wir Lose und warten gespannt.

Dieses Jahr war ein Stutfohlen dabei welches wir uns schon im Vorfeld angeschaut hatten. Wie jedes Jahr gewinnen wir natürlich kein Pony aber dieses Jahr habe ich die Gelegenheit genutzt und die kleine Maus der Gewinnerin direkt in der Arena noch abgekauft. Die einzige Bedingung war, das wir es nicht schlachten, was eine Frage.

Nicht jeder der hier ein Pony gewinnt kann es auch in der Wohnung unterstellen darum gibt es ja auch einen Sattel zur Auswahl. So hatten wir trotzdem Glück und die Maus spielt inzwischen schon bei uns mit den anderen Stuten und Fohlen. Vielen Dank für das Vertrauen. Auch an Junkern-Beel denn die Mama ist natürlich noch dabei und bleibt bis zum Absetzen.

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Am Ende wurde ein Rodeopferd verabschiedet, es war nicht irgend ein Pferd sondern „Henriette“ das Pferd vom Rodeo Clown. Dieses Pferd inkl. Clown war schon da als viele von uns und auch Ich noch nicht dort oder sogar geboren waren. Sie hat das Alter erreicht in dem man nicht mehr durch die Arena galoppiert oder eine Kutsche zieht.
Überrascht war ich über die rege Anteilnahme an dieser Verabschiedung und einige der Besucher waren sichtlich gerührt mit Tränen in den Augen das dieses Pferd in den verdienten Ruhestand geht.

Alles Gute „Henriette“!

Dies zeigte mir, dass der große Wiedererkennungswert dieser Veranstaltung die Leute in Ihren Bann zieht und jede Veränderung nimmt einem auch ein Teil seiner selbst. Das gilt sicher auch für das Einreiten der Ponys mit den Ferienkindern.

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Es war eine tolle Veranstaltung wie jedes Jahr und ich komme wieder auf jeden Fall.

Ob meine Familie mich begleiten wird im nächsten Jahr, das steht noch nicht fest denn das Wetter war einfach zu schlecht in diesem Jahr. Auch ich habe ein Tag im Ranch-Bus gesessen und dem Regen beim Regnen zugeschaut. Aber es gab auch schöne Tage mit baden am See und langen Ausritten und wir können sagen das unser Camp steht wie „Drei Wetter Taft“, es hält bei jedem Wetter.


 

Ein Howdy an alle Westernfreunde und wir sehen uns das ist sicher auf dem Rodeo 2012 im immer sonnigen Emsland.


 

Zu guter Letzt wie in jedem Jahr die Müllhalden Camps von 2011.



Regards to

my Family,


our old and new Friends,

all Supporters,

Peter and Udo for the great catering,

Dalton City, Camp Rebanna, RCO

and special thanks to Ferienhof Junkern-Beel for the best Western Festival on earth.



Westernfestival 2012



Na dann lassen wir es mal wieder richtig krachen……

der Counter hat nun die magische 100 Tage Grenze unterschritten und nun müssen die Pläne für dieses Jahr schon detaillierter werden.

In diesem Jahr wird das Lonestar-Camp seinem Namen zum ersten Mal wirklich gerecht. Ich werde alleine anreisen nur mit Pferd und Hund da meine Familie auch bedingt durch unsere Ranch eine Auszeit angemeldet hat für das Jahr 2012. Schade ist das schon aber verstehen kann ich es auch.

Unser Tipi bleibt in diesem Jahr zuhause, das ist der Plan, aber jetzt wo ich das so schreibe glaube ich da noch nicht so richtig dran. Denn just in this Moment erinnere ich mich an die Sterne über dem North Canyon die ich durch die Rauchklappe jede Nacht sehe …..wenn es nicht pisst aus Eimern und die Käfer im Schlafsack sehe ich leider auch. Na ja mal schauen…..

Ich freue mich wieder riesig auf diese Zeit denn wie jedes Jahr ist das Motto“ The Cowboys are back in town“

Dieses Jahr werde ich aus der Buchenholzflamme rausholen was nur geht denn am Lagerfeuer zu kochen das ist mit der Hauptgrund warum ich mich mit den Käfern jedes Jahr wieder aufs Neue einige.

Jetzt geht es erst einmal darum die technischen Probleme des vergangenen Urlaub zu beheben und hier Abhilfe zu schaffen. Denn wer hier Urlaub macht in unserem Style baut und erweitert ständig denn das Outdoor-Leben stellt besondere Ansprüche an das Material und sein Umfeld.

Also dann werden nun mal einige Dinge besorgt und dann ist bald schon wieder ABFAHRT!!!!!!!!!



Ich freu mich auf diesen Urlaub und wie sagte ein guter Freund aus Osnabrück letztens zu mir …“Einfach wieder schön Urlaub machen“ wie Recht er damit hat, Petri Heil mein Freund wir sehen uns an der Ems.

Ich warte nun auf den Tag wo ich meine Uhr wieder für 2 Wochen ablegen kann da ich sie nicht brauche und … „Der frühe Vogel..... kann mich mal“.

Wir sehen uns auf jeden Fall

... und wir warten wieder auf das Nächste Rodeo 2012





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